Die Akzeptanz der Energiewende ist nur noch dort vorhanden,
wo das Wissen um ihre Auswirkungen fehlt!

Pumpspeicher am Mittelrhein – ein neuer Schritt in den Irrsinn

27.10.2014. Die SGD Süd gibt in einer heutigen Pressemitteilung bekannt, dass ein weiterer Schritt für ein Pumpspeicherkraftwerk bei Niederheimbach am Mittelrhein erfolgt ist. Die Meldung wird seit heute vielfach in den Medien aufgegriffen: Originalquelle hier (link): http://sgdsued.rlp.de (Rubrik 'Pressemitteilungen' / Rubrik 'Öffentlichkeitsbeteiligung' für mehr Information).

Kommentierter Hintergrund:

Pumpspeicher sollen abgasarm Strom speichern, insbesondere Windstrom. Doch dazu sind gewaltige Umgestaltungen in der Landschaft nötig. Hier ist sogar das UNESCO-Welterbe Mittelrhein betroffen. Die großtechnischen Eingriffe sind zerstörerisch - besonders für bisher naturnahe Fließgewässer und Wald. Hohe Investitionskosten, hier eine halbe Milliarde Euro (!), überwiegend aus öffentlichen Kassen, kommen hinzu.

Solche Pumpspeicher schaden letztlich mehr als sie nutzen. Nötig hingegen wären Stromspeicher, die nicht so teuer und nicht so zerstörend sind – ein Weg der zukünftigen Entwicklung. Solange kann eine „Energiewende“ leider nicht natur- und menschenverträglich sein. Für eine bessere und echte "Energiewende" setzen wir uns aber ein: mit klugen Kombinationen (erneuerbarer) Energien und für geeignete zukünftige Speicher ohne solche massiven Eingriffe. Dies kann nur ohne viel Windkraft und ohne solche großtechnischen Pumpspeicher erfolgen.

Das Pumpspeicherkraftwerk ist noch nicht endgültig genehmigt. Es kann und sollte noch verhindert werden. Der heutige Tag aber ist ein weiterer Schritt in den Irrsinn.

 

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